Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: April 2026

Stefan Hutter
Foto Service
Mitteldorfgasse 3, 6850 Dornbirn, Österreich
E-Mail: stefan.hutter(at)foto-service.at
Tel.: +43 670 359 4337
UID-Nr.: ATU 61610509

1. Geltungsbereich

1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Leistungen und Lieferungen von Foto Service (im Folgenden „Auftragnehmer") gegenüber seinen Auftraggebern, sofern nicht durch ausdrückliche schriftliche Vereinbarung etwas Abweichendes vereinbart wurde.

1.2. Änderungen dieser AGB können vom Auftragnehmer vorgenommen werden und werden dem Auftraggeber rechtzeitig vor Inkrafttreten mitgeteilt. Gegenüber Verbrauchern im Sinne des KSchG ist eine Änderung nur zulässig, wenn diese sachlich gerechtfertigt und nicht ungewöhnlich ist.

1.3. Diese AGB gelten für folgende Leistungsbereiche:

  • IT- und Prozessberatung
  • Research und Recherchedienstleistungen
  • Softwareentwicklung und Softwareberatung
  • Digitalisierungsservice (Bilder und Dokumente)

1.4. Begriffsdefinitionen:

  • Arbeitsergebnis: Das vom Auftragnehmer fertig erstellte Endprodukt (z.B. digitale Kopie, Software, Beratungsunterlage, Rechercheberichte).
  • Originalmedium: Das vom Auftraggeber zum Zweck der Digitalisierung übergebene Medium (Fotos, Dokumente, Dias etc.).
  • Auftraggeber: Jede natürliche oder juristische Person, die Leistungen des Auftragnehmers in Anspruch nimmt.

2. Preise und Kostenvoranschlag

2.1. Sofern kein schriftlicher Kostenvoranschlag vorliegt, werden Aufträge nach den jeweils gültigen Listenpreisen des Auftragnehmers abgerechnet.

2.2. Kostenvoranschläge werden nach bestem Wissen erstellt, sind jedoch unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden. Bei Kostenüberschreitungen von mehr als 15 % wird der Auftraggeber unverzüglich informiert. Unvermeidliche Überschreitungen bis 15 % können ohne gesonderte Verständigung in Rechnung gestellt werden.

2.3. Stellt sich bei der Bearbeitung heraus, dass das gelieferte Material nicht dem vorausgesetzten Zustand entspricht, ist der Auftragnehmer zur Verrechnung entstehender Mehrkosten berechtigt.

2.4. Separat vereinbarte Auftragsänderungen oder Zusatzarbeiten werden zu angemessenen Preisen in Rechnung gestellt.

2.5. Für Eilaufträge können angemessene Zuschläge verrechnet werden.

2.6. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

3. Vertragsabschluss

3.1. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind.

3.2. Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Auftragnehmer einen Auftrag schriftlich (E-Mail/Post) oder mündlich bestätigt oder mit der tatsächlichen Leistungserbringung beginnt. Bei Digitalisierungsaufträgen gilt der Vertrag auch durch Übergabe bzw. Zusendung von Originalmedien und deren Annahme als zustande gekommen.

3.3. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, einen Auftrag anzunehmen, wenn dies wirtschaftlich, betrieblich oder technisch nicht zumutbar ist.

3.4. Verbraucher im Sinne des KSchG können von einem im Fernabsatz geschlossenen Vertrag innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurücktreten. Das Rücktrittsrecht erlischt, wenn mit der Ausführung der Dienstleistung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers innerhalb dieser Frist begonnen wurde.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

4.1. Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.

4.2. Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund unvollständiger oder verspäteter Mitwirkung des Auftraggebers, verlängern sich vereinbarte Fristen entsprechend. Entstehende Mehrkosten trägt der Auftraggeber.

4.3. Bei Digitalisierungsaufträgen ist der Auftraggeber verpflichtet, Originalmedien in ordnungsgemäßem Zustand zu übergeben und ausdrücklich darauf hinzuweisen, wenn Medien beschädigt, fehlerhaft oder für ihn unersetzbar sind.

5. Lieferung und Leistungserbringung

5.1. Liefertermine und Fristen gelten nur dann als verbindlich, wenn sie schriftlich vereinbart wurden.

5.2. Bei höherer Gewalt (z.B. Krankheit, Systemausfall, unvorhergesehene Ereignisse) wird der Auftraggeber unverzüglich informiert und ein neuer Termin vereinbart. Ansprüche wegen Terminverzögerung aus diesen Gründen sind ausgeschlossen.

5.3. Arbeitsergebnisse werden nach Vereinbarung digital übermittelt (E-Mail, Download-Link) oder physisch übergeben.

5.4. Bei Digitalisierungsaufträgen können Originalmedien nach Abschluss des Auftrags vom Auftraggeber abgeholt oder per Post zurückgesendet werden. Transportkosten und -risiko trägt der Auftraggeber.

6. Zahlung

6.1. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar, sofern nicht abweichend vereinbart.

6.2. Bei größeren Projekten ist der Auftragnehmer berechtigt, angemessene Vorauszahlungen oder Teilrechnungen zu verlangen.

6.3. Einwendungen gegen eine Rechnung sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum schriftlich zu erheben. Andernfalls gilt die Rechnung als anerkannt.

6.4. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9,2 % p.a. über dem Basiszinssatz (für Unternehmer) bzw. 4 % p.a. (für Verbraucher) sowie Mahnspesen und notwendige Inkassokosten zu verrechnen.

6.5. Akzeptierte Zahlungsmethoden: Überweisung (IBAN: AT91 1912 0501 1098 5010, BIC: OPSKATWW, Bank99) sowie Online-Zahlung via Stripe für Digitalisierungsaufträge über die Website.

7. Storno und Rücktritt

7.1. Stornierungen durch den Auftraggeber sind nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers möglich. Bei Stornierung werden bereits erbrachte Leistungen und entstandene Kosten vollständig in Rechnung gestellt.

7.2. Bei Projekten mit definiertem Zeitplan gelten folgende Stornogebühren, sofern nichts anderes vereinbart:

  • Stornierung mehr als 4 Wochen vor Leistungsbeginn: 25 % des vereinbarten Honorars
  • Stornierung 2–4 Wochen vor Leistungsbeginn: 50 %
  • Stornierung weniger als 2 Wochen vor Leistungsbeginn: 75 %
  • Stornierung ab 3 Werktagen vor Leistungsbeginn: 100 %

7.3. Der Auftragnehmer ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, wenn der Auftraggeber trotz Mahnung und angemessener Nachfrist seinen Zahlungs- oder Mitwirkungspflichten nicht nachkommt.

8. Gewährleistung und Haftung

8.1. Offensichtliche Mängel sind binnen 14 Tagen nach Lieferung schriftlich zu melden. Andernfalls entfällt die Gewährleistung.

8.2. Bei berechtigter Mängelrüge hat der Auftraggeber primär Anspruch auf Nachbesserung oder Nacherfüllung.

8.3. Der Auftragnehmer haftet für nachweislich von ihm verschuldete Schäden nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Bei Personenschäden haftet der Auftragnehmer unbeschränkt.

8.4. Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverluste ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Dem Auftraggeber wird dringend empfohlen, regelmäßige Datensicherungen vorzunehmen.

8.5. Die Haftung des Auftragnehmers ist der Höhe nach auf den Netto-Auftragswert des jeweiligen Auftrags begrenzt, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

9. Datenschutz

9.1. Die im Rahmen der Geschäftsbeziehung erhobenen personenbezogenen Daten (Name, Adresse, E-Mail, Telefon etc.) werden ausschließlich zur Auftragsabwicklung verarbeitet und gespeichert. Die Verarbeitung erfolgt auf Basis von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung).

9.2. Daten werden nicht ohne gesetzliche Verpflichtung oder ausdrückliche Zustimmung an Dritte weitergegeben.

9.3. Der Auftraggeber hat das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Einschränkung der Verarbeitung seiner Daten im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.

9.4. Bei Digitalisierungsaufträgen werden digitalisierte Daten (Bilder/Dokumente) nach Ablauf von 3 Monaten nach Lieferung gelöscht, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde.

9.5. Bei der Übermittlung von Arbeitsergebnissen via E-Mail oder Cloud-Dienste besteht keine Haftung für dabei entstehende Datenschutzverletzungen, sofern kein grobes Verschulden des Auftragnehmers vorliegt.

10. Sonderbestimmungen Digitalisierungsservice

10.1. Der Auftragsumfang bestimmt sich nach der tatsächlich vom Auftraggeber übergebenen Anzahl an Originalmedien. Abweichungen von einer vorherigen Schätzung berechtigen nicht zur Anfechtung des Vertrages.

10.2. Zusatzarbeiten (z.B. Entnahme von Fotos aus Alben, Reinigung von Medien, Bilddrehung, spezielle Dateibenennung, digitale Nachbearbeitung) werden nur nach gesonderter Vereinbarung durchgeführt und entsprechend verrechnet.

10.3. Für Mängel aufgrund technischer, qualitativer oder altersbedingter Unvollkommenheit der übergebenen Originale (z.B. Farbabweichungen, Kontrastveränderungen) haftet der Auftragnehmer nicht.

10.4. Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden an Originalmedien, die sich bei Anlieferung bereits in einem beschädigten oder fragilen Zustand befunden haben.

10.5. Der Auftraggeber erklärt durch Auftragserteilung, dass er Eigentümer bzw. Urheber der Originalmedien ist oder über alle erforderlichen Rechte zur Digitalisierung verfügt.

10.6. Digitalisierte Daten werden nach Ablauf von 3 Monaten nach Lieferung gelöscht. Eine längere Speicherung oder sofortige Löschung kann auf Wunsch vereinbart werden.

11. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB nichtig oder unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

12. Anzuwendendes Recht und Gerichtsstand

12.1. Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).

12.2. Erfüllungsort ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers in Dornbirn.

12.3. Für Streitigkeiten ist – soweit gesetzlich zulässig – das sachlich zuständige Gericht in Feldkirch zuständig. Gegenüber Verbrauchern im Sinne des KSchG gilt der Gerichtsstand am Wohnsitz des Verbrauchers, sofern gesetzlich vorgeschrieben.


Stefan Hutter · Foto Service · Mitteldorfgasse 3, 6850 Dornbirn, Österreich · stefan.hutter(at)foto-service.at · +43 670 359 4337 · UID: ATU 61610509 · IBAN: AT91 1912 0501 1098 5010 · Bank99